Die Verpachtung von Freiflächen an Autobahnen für Photovoltaikanlagen verbindet Klimaschutz mit attraktiven Einnahmen. Geeignete Flächen im 200-Meter-Korridor oder 500-Meter-Korridor einer mehrspurigen Autobahn sind bei Projektentwicklern aktuell stark nachgefragt.
Bis zu 4.500 Euro Pacht pro Hektar und Jahr
Unter optimalen Bedingungen sind Pachtpreise von bis zu 4.500 Euro pro Hektar und Jahr möglich. Die tatsächliche Höhe hängt von mehreren Faktoren ab: der genauen Lage zum Autobahnrand, der Sonneneinstrahlung, der Netzanbindung und der Flächengröße. Pachtverträge laufen in der Regel über 20 bis 30 Jahre und bieten Eigentümern damit eine langfristig planbare Einnahmequelle.
Voraussetzungen für geeignete Flächen
- Lage im 200-Meter- oder 500-Meter-Korridor einer mehrspurigen Autobahn
- Keine Lage in Naturschutzgebieten, Vogelschutzgebieten oder Natura-2000-Gebieten
- Kein wesentlicher Baumbestand auf der Fläche
- Geringe Verschattung und möglichst südliche Ausrichtung
- Mindestgröße ab ca. 5 Hektar für wirtschaftlichen Betrieb
- Erreichbarkeit eines Netzanschlusspunkts in vertretbarer Entfernung
Was beeinflusst den Pachtpreis?
Flächen im privilegierten 200-Meter-Korridor erzielen tendenziell höhere Pachtpreise, da kein Bebauungsplan erforderlich ist und die Projektentwicklung schneller und günstiger abläuft. Im 500-Meter-Korridor kann die zusätzlich benötigte Bebauungsplanung den Pachtpreis leicht mindern, da höhere Entwicklungskosten entstehen.
Zusammenfassung: Pachtpreise
- Bis zu 4.500 €/ha/Jahr: Unter optimalen Bedingungen möglich. Vertragslaufzeiten typischerweise 20–30 Jahre.
- Eignung prüfen: Lage, Ausrichtung, Verschattung, Mindestgröße und Netzanbindung sind entscheidend.
- 200 m vs. 500 m: Privilegierte Flächen im 200-Meter-Korridor erzielen tendenziell höhere Pachten.
- Doppelter Nutzen: Langfristige Einnahmen und gleichzeitig ein erheblicher Beitrag zum Klimaschutz.